Termine und Aktionen

Was ist eine synodale Kirche? Was wir von Australien lernen können.

Prälat Prof. Dr. Markus Graulich aus dem Vatikan in Rom wird am Freitag den 23. Februar um 19:00 Uhr im Saal des Jeningenheims einen Vortrag halten über die Chancen und Möglichkeiten von Reformen. Er ist derzeit der höchste Deutsche, der im Vatikan arbeitet.
Markus Graulich ist Salesianer Don Boscos. Er war Direktor des Instituts für Kirchenrechtsgeschichte sowie Professor für Grundfragen und Geschichte des Kirchenrechts an der Päpstlichen Universität der Salesianer in Rom. Er war Teilnehmer an der XI., XII. und der XIII. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode.
2009 wurde er durch Papst Benedikt XVI. als Kirchenanwalt an den Obersten Gerichtshof berufen. Im April 2011 wurde Graulich zum Konsultor des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte ernannt. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2011 zum Richter an der Römischen Rota. Papst Franziskus berief ihn 2014 in den Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte.

Wir freuen uns sehr, so einen kompetenten Experten und engen Mitarbeiter von Papst Franziskus in Ellwangen begrüßen zu dürfen und laden alle ein zum Vortrag und Gespräch.

Herzlicher Dank!
Wir möchten uns bei allen von Herzen bedanken, die beim Verkauf der Faschingsmännchen mitgeholfen und somit die Renovation der Marienkirche unterstützt haben. Das ist ein echter Erfolg und ein großartiges Zeichen der Solidarität füreinander.

Meditationsweg
In der Fastenzeit ist in der Basilika ein Meditationsweg zum Thema: „Wenn es Zeit dafür ist…“ aufgebaut. Sie sind herzlich eingeladen, die Stationen zu begehen.

Ausstellung
Ab heute ist im Kreuzgang der Basilika die Ausstellung „Genesis und Exodus“ geöffnet. Der malende Pfarrer i.R. Nikolaus Stark aus Wallerstein zeigt seine Arbeiten aus dem Alten Testament und erinnert daran – „Der Herr ist mit uns“.
Die Ausstellung ist bis Ostermontag täglich geöffnet.

Vesperkirche
Am Montag startet im Jeningenheim die 27. Ökumenische Vesperkirche. Bis Sonntag, 25. Februar gibt es täglich von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr ein warmes Mittagessen, eine Tasse Kaffee, einen Mittagsimpuls und sicherlich viele schöne Begegnungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für Kuchenspenden sind wir sehr dankbar. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro St. Vitus, wenn Sie einen Kuchen spenden wollen.

Action Spurensuche
Am Mittwoch 21. Februar lädt die action spurensuche um 19 Uhr zum Abendgebet in die Liebfrauenkapelle ein.

Ausstellung im Kreuzgang | 18. Februar - 1. April 2024 täglich von 8:00 - 18:00 Uhr

Frauentreff St. Wolfgang spendet an den Schülerhort Borromäum

Der Frauentreff St. Wolfgang veranstaltete Ende vergangenen Jahres ein ökumenisches Frauenfrühstück im Jeningenheim. Der Erlös dieses Vormittags wurde nun an den Schülerhort Borromäum übergeben.
Die Schülerinnen und Schüler und deren Betreuerinnen freuten sich sehr über die Spende von 800 Euro, die das Team des Frauentreffs überreichte. Der Betrag wird für Fußbälle und andere Neuanschaffungen verwendet.

Pfarrvikar Pater Naveen Benny

Als Ihr neuer Pfarrvikar in Ausbildung möchte ich Ihnen und Euch allen einen herzlichen Gruß zukommen lassen! Ich heiße Naveen Benny und komme aus Kerala in Südindien. Ich gehöre zum Orden der Karmeliter. In diesem Orden habe ich einen guten Ort für mich und mein Leben gefunden. Meine Eltern leben in Kerala, meine Schwester lebt mit ihrer Familie in Dubai. Ich habe nicht nur Theologie studiert, sondern auch ein Studium gemacht, in dem ich gelernt habe, wie Computersoftware funktioniert und produziert wird. In meiner Freizeit sitze ich gerne am Computer und mache Computergrafiken und ich höre gerne Musik aus meiner Heimat. Natürlich bin ich schon neugierig, die deutsche Musik kennenzulernen.

Seit 5 Jahren bin ich Priester und habe in Indien einige Gemeindeerfahrung gemacht.

Im Februar 2023 bin ich nach Deutschland gekommen. Der Deutschkurs bei Vivatlingua in Tübingen hat mir sehr geholfen, Sprache und auch Kultur kennenzulernen. Ich habe auch den Führerschein gemacht und fahre gerne Auto. Ich bin sehr interessiert, mehr über die deutsche Kultur zu erfahren, die mir zuerst sehr fremd war. Inzwischen habe ich einige besondere Feste kennengelernt. Weil mein Orden auch in Köln ein Haus hat, war ich beim Kölner Karneval und besuchte das Rottenburger Neckarfest, einen Mostbesen und auch das Oktoberfest in München. Düsseldorf, München, Stuttgart und Ulm waren für mich eindrucksvolle Orte. Das Konzentrationslager in Dachau hat mich erschüttert. Daraufhin habe ich mich noch mehr mit diesem Kapitel der deutschen Geschichte beschäftigt.

Ich freue mich darauf, nun in Ihren Gemeinden zu leben und zu arbeiten, Sie kennenzulernen und ein wenig von unseren Lebensgeschichten zu teilen und darauf, das Pastoralteam und die Ehrenamtlichen zu treffen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Vielen Dank. Gott segne uns alle.
Naveen Benny

Nachruf Luise Hartmann

Chor "bel canto"

Einladung zum Projektchor

Sternsinger Abschlussbericht 2024

Zu Beginn des neuen Jahres waren die Ellwanger Sternsinger vom 1. bis 6. Januar in den Ellwanger Pfarreien St. Wolfgang, St. Vitus, Heilig Geist, St. Patrizius Eggenrot und Schrezheim unterwegs, um den Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden und den Segen Gottes in die Häuser zu tragen. Mit den dabei gesammelten Spenden werden, wie schon seit vielen Jahren, ausgewählte Projekte in Afrika und Lateinamerika unterstützt. So können viele soziale und gesundheitliche Einrichtungen aufgebaut und erhalten werden, ohne die der meist sehr armen Bevölkerung ein großes Stück Lebensqualität entfallen würde. Im Jahr 2024 beläuft sich das Spendenvolumen bisher auf rund 25.100 Euro. Wir danken allen Spendern und Unterstützern und sagen ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘!

Kindergarten St. Canisius startet Kooperation mit Tagespflege St. Anna „Jung trifft Alt“

Mantel teilen – Freude schenken.

Unter diesem Motto besuchten die Kinder des katholischen Kindergarten St. Canisius kurz nach dem St. Martinsfest die Seniorinnen und Senioren der Tagespflege St. Anna in Ellwangen.
Mit großer Freude und lebendigem Hallo wurden die Kindergartenkinder von Frau Fuchs, der Leiterin der St. Anna-Tagespflege, ihrem Team und natürlich von den Gästen begrüßt.
„Einfach spitze, dass ihr da seid“ wurde gemeinsam gesungen und mit Klatschen, Stampfen und Winken von allen begleitet und unterstützt.
Traditionelle St. Martinslieder und die nachgespielte St. Martinslegende mit der Mantelteilung weckten bei vielen Senioren so manche Erinnerungen und die Kinder bekamen viel Applaus.
Mit selbstbemalten Lichtertüten wurde jeder Gast von den Kindern überrascht und beschenkt. “Tragt zu den Menschen ein Licht…“ mit diesem Liedruf und dem kleinen Erinnerungsgeschenk war die Freude beim Übergeben bei den Kindern und den Senioren gleichermaßen groß und spürbar.
Gegenseitig vorgetragene Verabschiedungslieder, eine Süßigkeiten-Belohnung für die Kinder und ein gemeinsam gesungenes Segenslied rundeten den gemeinsamen Vormittag ab.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass solche generationsübergreifende Begegnungen unter dem Motto „Jung trifft Alt“ wichtig und sehr wertvoll sind, vor allem wenn dabei so viel Lachen und Freude weitergeschenkt wird.
Der Kindergarten St. Canisius und die St. Anna Tagespflege möchten das gemeinsame Anliegen in einer Kooperation fortsetzen und somit auch künftig Begegnung, Gemeinschaft und Nächstenliebe schenken.

Wallfahrt der Ministranten nach Barcelona

Ein Jahr Vorbereitung, 7000 Euro Spenden, 4 Länder mit 4000 km durchfahren und viel erlebt. So könnte man die Barcelona-Fahrt der Seelsorgeeinheit Ellwangen beschreiben. 100 Minis und das Begleitungsteam waren mit Pfarrer van Meegen auf Wallfahrt in der spanischen Metropole Barcelona. Um so eine Mammutfahrt durchführen zu können, braucht es eine gute Vorbereitung und viel Power. Mitgeholfen haben die Minis selbst, indem sie durch hervorragende Aktionen über 7000 Euro an Spenden generiert haben. Zudem halfen die Busunternehmen OK.GO mit Franz Kurz und Klaus Hald von Hald-Reisen Rosenberg tatkräftig mit, dass die Fahrt überhaupt möglich war. Durch die großzügige Förderung der Firma RUD Ketten aus Unterkochen wurde auch Kindern und Jugendlichen, die diese Reise finanziell nicht mitmachen hätten können, dieses großartige Erlebnis ermöglicht. Auf der Hinfahrt war Ars die erste Station. Dort wurde den Kindern und Jugendlichen der Heilige Pfarrer von Ars als Vorbild vorgestellt, der in einer sehr schwierigen Zeit gerade den Armen Unterstützung, Bildung und Partizipation ermöglicht hatte. In Barcelona war der Festgottesdienst in der berühmten Sagrada Familia einer der Höhepunkte. Diese wunderschöne Stadt wurde von den Ellwanger Minis erkundet. Innenstadt, Kathedrale, Rambla, Olympiastadion und die deutsche Gemeinde waren einige der Stationen. Auf der Rückfahrt waren Lyon und Macon die Höhepunkte. Ziel war es, dass sich die Kinder, Jugendlichen und das Betreuerteam um Pfarrer van Meegen und Thomas Geist aus den vier Gemeinden der Seelsorgeeinheit besser kennenlernen, vernetzen und eine Gemeinschaft bilden.

Fronleichnam am 8. Juni 2023

Bei allerschönstem Sommerwetter konnte die kath. Gesamtkirchengemeinde Ellwangen in diesem Jahr das Fronleichnamsfest feiern.

Den Beginn markierte der Gottesdienst in der Kirche St. Wolfgang am Mittwochabend, zelebriert von Pfarrer Sven van Meegen und zahlreichen weiteren Geistlichen. In seiner Ansprache ging Pfarrer van Meegen darauf ein, dass so, wie die Monstranz heute durch die Stadt getragen werde, jedes Mitglied der Gemeinde den lebendigen Glauben an Jesus Christus in die Gesellschaft tragen solle.

An den Gottesdienst schloss sich die Prozession durch die Stadt an. Die Erste Station war am Altar im Ehrenhof vor der Kirche St. Wolfgang aufgebaut worden. Die diesjährigen Kommunionkinder hatten hier einen großen, reich geschmückten Blumenteppich ausgelegt mit ihrem Leitspruch „Weites Herz und offene Augen“. Von dort ging es weiter Richtung Innenstadt. Angeführt von Kreuz und Kirchenfahnen formierte sich der Zug hinter der Ellwanger Bürgergarde mit Fahnenträgern des Liederkranzes Ellwangen, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Kolpingfamilie Ellwangen, dem Musikverein Neuler, dem Stiftschor St. Vitus, dem Kirchenchor Hl. Geist und dem Kolpingchor. Es folgten Ministrantinnen und Ministranten aller drei Kirchengemeinden, die Kommunionkinder, die Priester und der Monstranzträger Pfarrer Sven van Meegen. Das Motto der zweiten Station am Marienbrunnen lautete „Da berühren sich Himmel und Erde“. Die Neunheimer Frauen hatten hier eine wunderbare Blumenpracht ausgebreitet und das Hochfest des Leibes und Blutes Christi durch einen Korb mit einem großen Brotlaib anschaulich gemacht. Seit vielen Jahren gestalten Mitglieder der Kath. Arbeitnehmerbewegung den großen Teppich vor der Marienkirche, der dritten Station auf dem Prozessionsweg. In diesem Jahr lautete das Motto „Mit Jesus im Boot“. Sehr schön, farbenprächtig und plastisch ausgeführt wurde hier als Symbol ein Segelboot dargestellt. Weiter bewegte sich der Zug aus rund 300 Menschen hin zur Basilika St. Vitus, der vierten und letzten Station. Der Mittelgang der Kirche war mit vielen reich verzierten Blumenbildern ausgelegt worden, die von Kommunionkindern und Menschen mit Behinderung geschaffen worden waren. Mit dem gemeinsamen te deum, „Großer Gott wir loben Dich“, fand hier die Prozession ein festliches Ende.

Am Donnerstagmorgen, dem Festtag Fronleichnam, zeigte sich keine Wolke am Himmel. Dies sollte auch bis zum späteren Nachmittag so bleiben. Hatte im Jahr zuvor ein heftiger Gewitterschauer für eine unruhige Unterbrechung des Festgottesdienstes auf dem Marktplatz gesorgt, war heuer Sonnenschutz in Form zahlreicher Pavillons und Sonnenschirme angesagt. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Heiko Merkelbach zelebriert und vom Stiftschor und dem Musikverein Rattstadt unter der Gesamtleitung von Regionalkantor Benedikt Nuding festlich umrahmt. Pfarrer Merkelbach betonte in seiner Predigt die Liebe Gottes zu den Menschen.

Den Abschluss des Festtages markierte ein ungezwungenes Beisammensein auf dem Marktplatz mit Getränken, leckerem Essen „auf die Hand“ und verschiedensten Kuchen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Ministranten-Wallfahrt nach Barcelona zugute.

Lions Club Ostalb-Ipf spendet 2000 Euro für den Schülerhort

Mit einem Betrag von 2000 Euro unterstützt der Lions Club Ostalb-Ipf den Schülerhort im ehemaligen Borromäum. Träger des Horts ist die Pater-Jeningen Jugend- und Altenhilfe gGmbH, die momentan 24 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und vierzehn Jahren betreut. Die Kinder erhalten dort ein Mittagessen und werden bei den Hausaufgaben und der Vorbereitung der Klassenarbeiten unterstützt. Der Anlass zur Hortbetreuung ist in aller Regel die Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigten. Finanziert wird die Einrichtung durch Hortbeiträge, sowie Zuschüsse der Stadt Ellwangen und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Diese Mittel reichen jedoch nicht aus, um kostendeckend arbeiten zu können. Das Foto zeigt die Leiterin des Horts Magdalen Feil, Lions Präsidentin Martina Stark und Pfarrer Prof. Dr. Dr. Sven van Meegen, sowie Schülerinnen und Schüler des Horts bei der Übergab des Schecks. (Foto: Privat)

Methodiustag 2023

Firmung 2023

Unter dem Motto „Connected“ konnten wir am 7. Mai 2023 die Firmung von 43 unserer Firmlinge feiern. An zwei Gottesdiensten in der St. Wolfgangskirche wurde in der Firmspendung den Jugendlichen der Satz: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ zugesprochen. Die Firmung soll die Jugendlichen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden bestärken, sich ganz im Sinne Jesu, für das Gute in der Welt einzusetzen. Gefirmt wurden die Jugendlichen von unserem Pfarrer Sven van Meegen.

Das Wort kommt vom lateinischen "firmare" und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes soll ermutigen, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

Finanzielle Förderung durch die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt mit ihrer Stiftung Wegzeichen - Lebenszeichen - Glaubenszeichen Initiativen zur Renovierung, Dokumentation oder Neuerstellung von christlichen Kulturdenkmalen in Feld und Flur (wie Weg- und Hofkreuze, Bildstöcke, Heiligenfiguren, Lourdesgrotten oder kleine Kapellen) mit finanziellen Zuschüssen. Diese gelebten Zeichen christlichen Glaubens prägen unsere Kulturlandschaft und verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit und Schutz. Sie verbinden uns mit der Vergangenheit und der Schöpfung, mahnen uns zur Demut und geben uns Gelegenheit zur inneren und religiös-spirituellen Einkehr und zum Gebet.

Antragsberechtigt für eine finanzielle Förderung sind Privatpersonen genauso wie Kommunen, Kirchengemeinden, Vereine oder andere Zusammenschlüsse oder Initiativen. Nähere Infos unter www.stiftung-wegzeichen.de, wegzeichen(at)bo.drs.de oder Telefon 07472 169 465.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
WLG/JS, 3. Mai 2023

Weißer Sonntag in Eggenrot

Am Weißen Sonntag feierten sechs Erstkommunionkinder aus unserer Kirchengemeinde unter dem Motto „Weites Herz – offene Augen“ mit großer Freude das Fest der heiligen Erstkommunion und empfangen zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Gemeinsam mit Pfarrer van Meegen, vielen Minis, der Eggenroter Musikgruppe und Organistin Christine Kutter feierten die 6 Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern, Paten und Patinnen und all Ihren Verwandte und Freunde einen wunderschönen Festgottesdienst.

In Kommunionvorbereitungsstunden und in Gottesdiensten wurden die Kinder von Gemeindereferentin Martina Schaupp und Kommunion-müttern auf ihre Erstkommunionfeier vorbereitet. Im Mittelpunkt stand  dabei die Begegnung des blinden Bettlers Bartimäus mit Jesus, von der im Markusevangelium berichtet wird. Und weil mit Bartimäus und Jesus, zwei mit dem Herzen Sehende aufeinandertreffen, passt zum Leitwort „Weites Herz – Offene Augen“ auch der Satz „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ aus der weltberühmten Geschichte „Der kleine Prinz“.

Wir wünschen den Erstkommunionkindern, dass sie viele mit den Herzen Sehenden in ihrem Leben begegnen.

Christen sind keine Schlaffis, sondern starke Menschen

Ellwangen-Eggenrot
„Christen sind keine Schlaffis, sondern starke Menschen, die sich einsetzen füreinander." Das sagte Stadtpfarrer Sven van Meegen am Sonntag in seiner Predigt zum Kirchenpatrozinium der Sankt-Patrizius-Kirche in Eggenrot. Der Geistliche erinnerte dabei an den Schutzpatron der Kirchengemeinde und Schutzheiligen der Tiere in der Landwirtschaft, den heiligen Patrizius (Patrick) aus Irland, der im fünften Jahrhundert wirkte, und bezeichnete ihn als „unser Vorbild und unseren Glücksbringer" . Als einen dieser starken Menschen, die sich am Vorbild von Patrizius orientieren, hatte Sven van Meegen einen Eggenroter fest im Blick: Anton Rathgeb. Dieser wurde am Ende des Festgottesdienstes von der gewählten Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, Sonja Fuchs, geehrt. Sie sprach von Anton Rathgeb als einem Mann, der im Ehrenamt „unglaublich viel für unsere Kirchengemeinde geleistet hat".

„Es gibt Menschen, die zeigen Engagement, und es gibt Menschen, die sind Engage-ment", sagte die gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates von Sankt Patrizius, Sonja Fuchs, die seit Kurzem auch Ortsvorsteherin von Schrezheim ist, passend bei der Ehrung von Anton Rathgeb. Denn der Eggenroter hat sich ehrenamtlich über Jahrzehnte hinweg für die Kirchengemeinde Sankt Patrizius eingesetzt. So war Rathgeb 25 Jahre lang, von 1971 bis 1996, im Kirchengemeinderat und dabei immer zweiter Vorsit-zender, heute heißt es gewählter Vorsitzender. Neben dem zweiten Vorsitz im Kirchengemeinderat übte er bis 2019 auch die liturgischen Dienste Lektor und Kommuni-onhelfer aus und stellte die Pläne für diese Dienste auf. Doch damit war es für Rathgeb im kirchlichen Ehrenamt noch nicht genug.

„21 Jahre, von 1998 bis 2019, warst du stets ein zuverlässiger Aushilfsmesner und ein guter Geist in unserer Kirche. Aber auch ein guter Geist für unsere Seniorenrunde" fuhr Fuchs in ihrer Laudatio fort. Auf Initiative von Rathgeb kam es 1999 zur Gründung der Seniorenrunde Eggenrot, in der sich jüngere und ältere Senioren einmal im Monat zum Wandern oder zu Besichtigungen treffen, und deren Leiter Rathgeb über 20 Jahre war.

Seit der Gründung 1991 bis 2022 betreute Rathgeb das Eggenroter Missionsprojekt Huánuco (Peru). Bei der diesjährigen Fastensuppenaktion in Eggenrot übergab er die Betreuung des Missionsprojekts an Christoph Mayer. „In deiner Zeit als Koordinator für Huánuco sind Spendengelder in Höhe von 252.365 Euro von Eggenrot nach Huánuco geflossen" , würdigte Sonja Fuchs Rathgebs Engagement.

Auch bei vielen Bauvorhaben rund um die Patriziuskirche wirkte Rathgeb entscheidend mit, so auch bei der umfassenden Neugestaltung des Kircheninnenraumes im August 1973. Dabei wurde unter anderem der Boden des Kirchenschiffs tiefer gelegt, im Hauptschiff wurde neues Gestühl eingebaut und der Altarraum wurde so vergrößert, um den Altar den liturgischen Reformen entsprechend, aufstellen zu können. Doch trotz dieser umfangreichen Umbauarbeiten organisierte Rathgeb den Umbau so, dass an jedem Sonntag in der Kirche Gottesdienst dennoch gefeiert werden konnte. Fuchs erwähnte auch den Anbau der Sakristei und des Gemeinderaumes sowie die Friedhofs-erweiterung, an denen Rathgeb dynamisch und tatkräftig die Bauleitung beziehungsweise die Aufsicht übernommen habe.

„Anton, wenn du für die Freizeit, die du in die Ehrenamtsarbeit investiert hast, Zinsen bekommen hättest, dann wärst du, trotz Niedrigzins, heute Millionär", lobte Fuchs Rathgebs großen ehrenamtlichen Einsatz und zollte größten Respekt: „Mit deinem enormen Wissen und deinem Erfahrungsschatz stehst du auch heute noch unserer Ge-meinde, dem Bauausschuss, dem Kirchengemeinderat mit Rat und Tat zur Seite. Dass unsere Kirchengemeinde Sankt Patrizius heute das ist, was sie ist, ist deinem Engagement zu verdanken." Als Anerkennung überreichte Fuchs eine Kerze mit dem Bild des seligen Pater Philipp und Pralinen, auf denen das dreiblättrige Kleeblatt zu sehen, anhand dessen der heilige Patrizius die Dreifaltigkeit erklärt hat. Rathgeb erhielt von den Gottesdienstbesuchern lang anhaltenden Applaus. „Es sind wirklich die Originale, die unsere Kirchengemeinde und unser Dorf zu etwas Besonderem machen", sagte Sven van Meegen. Den Festgottesdienst gestalteten der Chor der Kirchengemeinde Sankt Patrizius sowie Freunde, Lehrer und Schüler der Städtischen Musikschule „Johann Melchior Dreyer". Exzellent aufgeführt wurde die „Missa brevis in B - KV 275" von Wolfgang Amadeus Mozart, die Leitung hatte Christine Mairle-Zirbs. Die Solopartien sangen Marlis Mairle-Zirbs (Sopran), Monika Huber (Alt), Andreas Brune (Tenor) und Dirk Häcker (Bass). An der Orgel spielte Christine Kutter.

Beim anschließenden Stehempfang im Gemeindesaal ehrte Kirchenchorvorsitzende Hedwig Oesterle langjährige Chormitglieder: Günther Herschlein für zehn Jahre, Norbert Stegmaier (20 Jahre), Irmgard Köder (30), Claudia Knecht (40) und Markus Lingel (40). Christine Kutter wurde für 20 Jahre Orgeldienst geehrt. Die Bewirtung des Stehempfangs hatten Petra Mayer, Hanne Herschlein und Birgit Marka vom Frauentreff Eggenrot übernommen.

 

Passionskrippe in der Basilika St. Vitus

In der Basilika St. Vitus ist derzeit eine etwas andere "Krippe" aufgebaut. Es werden markante Stationen des Leidensweges Jesu dargestellt, vom Einzug in Jerusalem bis zum Kreuz. Vor allem Kindern kann damit das biblische Geschehen vor Ostern näher gebracht werden. Die Passionskrippe ist bis Karsamstag, den 8. April 2023 zu den Kirchenöffnungszeiten zu besichtigen.

Seniorennachmittag St. Patrizius Eggenrot

Der traditionelle Seniorennachmittag zum Patrozinium am 17. März begann mit einer Andacht in der Kirche, die mit Pfarrer Dr. Merkelbach gefeiert wurde. Im Anschluss daran traf man sich zu Kaffee und Kuchen im Gemeinderaum. Zauberer Amadeus „verzauberte“ die Seniorinnen und Senioren mit gekonnten Tricks und brachte sie ein ums andere Mal zum Staunen. Ein herzhaftes Vesper rundete den gemütlichen Nachmittag ab.

Fastensuppe Eggenrot

Frieden ist nicht nur ein Wort. Unter diesem Motto gestaltete die Eggenroter Jugend den Gottesdienst am 2. Fastensonntag und organisierte das anschließende Fastensuppenessen  im Dorfhaus.

Bevor die Flädlesuppe von der Jugend serviert wurde, beeindruckte Frau Kreidler von der Kirchengemeinde Heilig Geist die Besucher mit einen wunderschönen Bildvortrag von der letztjährigen Pilgerreise nach Israel. Pfarrer van Meegen war vom 02. bis 10. Dezember 2022 mit einer 50-köpfigen Pilgergruppe auf den Spuren Jesu in Israel unterwegs. Die Spuren Jesu zeigte Frau Kreidler eindrucksvoll mit ihrem Bildvortrag und nahm damit die Besucher der Fastensuppe gedanklich auf diese Pilgerreise nach Israel mit.

Im Anschluss dankte die gewählte Vorsitzende der Kirchengemeinde St. Patrizius Anton Rathgeb für sein jahrelanges Engagement als Betreuer für unser Missionsprojekt Huánuco.  

Von 1991 bis 2022 betreute Anton Rathgeb vorbildlich das Projekt Huánuco.  Mit den Spenden-geldern werden eine Mädchenschule und eine Kinderspeisung in Huánuco unterstützt. Viele private Spenderinnen und Spender und die Vielzahl an Aktivitäten in der Kirchengemeinde Eggenrot unterstützen treu das Projekt. Seit der Gründung 1991 bis heute sind Spendengelder in Höhe von 262.365,00 Euro von Eggenrot nach Huánuco geflossen. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Spender*innen.

Anton Rathgeb hat das Missionsprojekt Huánuco quasi „großgezogen“ und gibt es nun nach über 31 Jahren in die Hände von Christoph Mayer. Die Kirchengemeinde St. Patrizius freut sich über diese nahtlose Übergabe und bedankt sich herzlichst bei Anton Rathgeb und bei Christoph Mayer.

1000 Euro für die ökumenische Vesperkirche in Ellwangen

Neue Leitung im kath. Kinderhaus St. Hariolf

Christiane Graf ist die neue Leiterin im kath. Kinderhaus St. Hariolf tätig. Frau Graf konnte bereits Erfahrung als Leitung in der kath. Kindertagesstätte in Pfahlheim sammeln. Pfarrer van Meegen freuet sich, dass die Stelle so schnell wieder besetzt werden konnte und hieß im Namen der Gesamtkirchengemeinde Ellwangen Frau Graf ganz herzlich Willkommen und wünschte der neuen Leitung einen gelungenen Start und alles Gute für ihren Einsatz für die Kinder des kath. Kinderhauses St. Hariolf.

Bis zur Einsetzung von Frau Graf wurde die Leitungsfunktion im Zeitraum September 2022 bis Dezember 2022 kommissarisch von den beiden Erzieherinnen des kath. Kinderhauses, Verena Pfeifer sowie Sarah Müller, als Leitungstandem übernommen. Hierfür ein herzliches Dankeschön

8000 Euro für das Boromäum von der Dr.-Robert-Grötzinger-Stiftung

Ellwangen. Die in Ellwangen ansässige Dr.-Robert-Grötzinger-Stiftung spendet dem Schülerhort Borromäum insgesamt 8000 Euro.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Präsindent des Landgerichts Dr. Andreas Holzwarth, konnte den Mitarbeiterinnen der Einrichtung mit einer symbolischen Scheckübergabe die erfreuliche Nachricht persönlich überbringen. "Das Borromäum leiste seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Betreuung und Förderung von Jugendlichen in Ellwangen. Der Grötzinger-Stiftung ist es schon immer ein große Anliegen, diese wichtige und sehr erfolgreiche Arbeit zu unterstützen", sagte Holzwarth.

Die Stiftung wurde von Dr. Robert Grötzinger mit Testament vom 22. Oktober 1998 errichtet. Sie unterstützt gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Grötzinger, geboren am 8. Oktober 1908 in Lippach, lebte lange in Stuttgart. Er war als Lehrer an einer höheren Handelsschule für Mädchen beschäftigt. Seinen Lebensabend verbrachte er im Ellwanger Alten- und Pflegeheim Rötlenmühle. Hier starb er am 23. Februar 1999.

Pater Paul Biber

Am 7.Februar  ist in Salta im Norden von Argentinien Pater Paul Biber aus Ellwangen im Alter von 79 Jahren gestorben. Pater Biber ist am 12. November 1943 als Jüngstes von sechs Geschwistern geboren und auf der Wolfgangshöhe, in der Dürerstraße aufgewachsen.  Nach Gymnasium und Studium trat Paul zunächst bei den Pallottinern ein und wurde am 5. März 1972 in Augsburg zum Priester geweiht. Eine Woche später feierte er in der kurz zuvor frisch als Pfarrkirche neu eröffneten St. Wolfgangskirche seine Primiz.

Sein Wunsch, als Missionar tätig zu sein, ging noch im selben Jahr in Erfüllung. Im November kam er nach Uruguay und war dort 32 Jahre tätig. Er war so mit seiner neuen Heimat und den dort lebenden Menschen verbunden, dass er nicht ein von außen gekommener „Helfer“, sondern Priester der uruguayischen Kirche selbst sein wollte und wurde Priester einer Diözese in Uruguay. Als solcher wurde er Pfarrer in dem 4000 Einwohner-Ort Minas de Corrales nahe der Grenze mit Brasilien. Dazu gehörtem noch etliche Dörfer der Umgebung.

Ich (Pater Baumann) hatte die Gelegenheit, ihn im Jahr 2002 für einige Tage dort zu besuchen. Ich lernte ihn als Priester kennen, der ganz nahe bei den Menschen lebte in für unsere Begriffe einfachsten Verhältnissen, dem die Menschen mit Sympathie und Herzlichkeit begegneten.

2004 erlitt er einen schweren unverschuldeten Autounfall mit mehreren Knochenbrüchen und monatelangem Krankenhausaufenthalten. Daraufhin konnte er die Leitung einer großen Pfarrei nicht mehr weiterführen, half aber zunächst einem befreundeten deutschen Priester in Casupa bei Montevideo  in der Seelsorge. Bald aber erfüllte er sich, wie er schrieb, einen alten Wunsch: Als Priester unter den Ureinwohnern in der Nähe von Salta in Nordargentinien zu leben und zu arbeiten. Salta liegt etwa 600 Kilometer weiter im Norden.  Er wohnte bei einer befreundeten Familie in Salta, einer Stadt mit etwa einer halben Million Einwohnern und einer sehr viel besuchten Wallfahrtskirche. Dort betreute er Wallfahrer und unter anderem kümmerte er sich um drogenabhängige und obdachlose Jugendliche.

Aber regelmäßig fuhr er für mehrere Wochen zu den 30 bis 40 Kilometer entfernt in ärmlichsten Verhältnissen lebenden Guarani Indios. Als vor zwei Jahren in einer 400 Kilometer entfernten Siedlung der Wichi-Indios zehn Kinder buchstäblich verhungerten, nahm er sich vor allem dieser Gruppe an. In die Hilfe für diese Menschen investierte er in den letzten Jahren den Großteil der Spenden seiner Freunde und Unterstützer, vor allem aus Ellwangen.

Mitten in der Vorbereitung auf einen weiteren längeren Besuch bei ihnen erkrankte er plötzlich schwer an Corona und starb nach wenigen Tagen in einem Krankenhaus in Salta. Wenige Tage vorher schickte er noch sein Osterbrief an seine Schwägerin mit der Bitte, ihn an seine Freunde weiterzuleiten, denn er wollte ja die nächsten Wochen bei den Wichis sein, um sie auf Osterneinzustimmen. (P. Reinhold Baumann)