Kirchengemeinde St. Patrizius

Herzlich willkommen,

wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Website der katholischen Kirchengemeinde St. Patrizius in Eggenrot.

Wir sind Mitglied in der Seelsorgeeinheit Ellwangen/Jagst.
Zahl der Gemeindemitglieder 612 (Stand Dezember 2020).
Hier können alle Informationen rund um die Kirchengemeinde mit ihren Gruppierungen eingesehen werden.
Die Gruppierungen werden gebeten, aktuelle Infos und Berichte per Email an HeiligGeist.Ellwangen(at)drs.de
zu senden. Vielen Dank!

Spendenkonten St. Patrizius:

Pfarramt St. Patrizius:

Kreissparkasse Ostalb IBAN: DE98 6145 0050 0110 6126 56, BIC: OASPDE6AXXX

Missionsprojekt Huanuco:
Kreissparkasse Ostalb IBAN: DE91 6145 0050 0110 5794 14, BIC: OASPDEAXXX

Für das Missionsprojekt Pulavanpadi in Indien (Pfr. Prakash):
Kontoinhaber: Kath. Gesamtkirchengemeinde Ellwangen
Kreissparkasse Ostalb IBAN: DE62 6145 0050 0110 6011 79
Verwendungszweck: Pulavanpadi-Indien

Bitte geben Sie beim Verwendungszweck immer auch Ihre Adresse mit an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zustellen können.

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Sven van Meegen segnet im Patriziusgarten gestiftetes Kreuz

Die Eggenroter freuen sich am Johannisfeuer über das Schmuckstück – der Rabenhof hat das Holzkreuz restauriert.

Ellwangen-Eggenrot (sj) - Glaube, Hoffnung, Liebe, das seien „die drei christlichen Tugenden, die uns tragen“, sagte  Stadtpfarrer Sven van Meegen beim Gottesdienst am Dienstagabend am Geburtstagsfest des heiligen Johannes des Täufers im Patriziusgarten hinter der Sankt-Patrizius-Kirche in Eggenrot. Dort weihte der Geistliche ein von Joachim Kiefer, Geschäftsführer der Habila GmbH, der Trägerin des Rabenhofs, gestiftetes altes Holzkreuz ein. Das massive Eichenkreuz war das Grabkreuz der Familie Kiefer auf dem Friedhof in Horb am Neckar und wurde nach Auflösung der Ruhestätte von einem fünfköpfigen Team der Schreinerei des Rabenhofs unter Leitung des Schreiners und Zimmermanns Rudolf Friedinger mit einem Arbeitsaufwand von 180 Stunden restauriert. „Die Ideen und Gedanken von mir sind eingeflossen“, sagte Friedinger.
Die Schreinerei des Rabenhofs hatte bereits Erfahrung mit der Sanierung eines Wegkreuzes im Jahr 2017, weshalb Joachim Kiefer mit seinem Anliegen auch in der Werkstatt nachgefragt hat. „Das Kreuz ist original“, berichtete Rudolf Friedinger. Er laugte das Kreuz ab, in der Schreinerei des Rabenhofs wurden mit viel Kreativität die Dachschalung und die Vertäfelung des Patriziusbildes aus Eiche dazugefügt. Der Korpus hingegen wurde von der Restaurationsmeisterin Regina Hartmann aus Niederstotzingen restauriert.
Stadtpfarrer Sven van Meegen dankte allen an der Restauration Beteiligten und nannte dabei auch Schreinermeister Markus Vogel, Gruppenleiter der Schreinereigruppe, und Thomas Klement, Leiter Berufliche Teilhabe und Qualifizierung und Leiter Soziale Teilhabe und Pflege der Habila GmbH auf dem Rabenhof. Der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Sankt Patrizius Eggenrot mit der gewählten Vorsitzenden Sonja Fuchs an der Spitze hatte im Patriziusgarten den Platz für das Kreuz ausgewählt, der Bauausschuss bereitete den Platz vor und stellte das Kreuz auf einem Sockel auf.
Pfarrer Sven van Meegen freute sich über diesen „Schatz“ im Patriziusgarten. „In dieser Nische hat etwas gefehlt“, sagte er zum Standort, an dem bei Gottesdiensten im Freien der Altar steht. Manche Kirchengemeinde habe kein so schönes Kreuz in ihrer Kirche, fügte er hinzu. Das neue, filigrane und kunstvoll gestaltete Kreuz sei ein Kreuz, das zu Eggenrot, zur Kirchengemeinde und zum heiligen Patrizius passe. Auf dem Kreuz sei das dreiblättrige Kleeblatt, Zeichen des Kirchenpatrons Patrizius, direkt zu seinen Füßen in Form eines Herzens abgebildet. Unten im Fries ist der heilige Patrizius als Bischof und mit Tieren abgebildet. „Patrizius hat so ein großes Herz für die Menschen gehabt“, betonte van Meegen: „Patrizius ist der Herzensmensch.“
„Hier waren Künstler am Werk“, unterstrich van Meegen die Ausführung und sagte: „Für Eggenrot brauchen wir was Besonderes, wo jeder sagt: Wow.“ Es sei ein Kreuz auf Augenhöhe, denn Jesus sei auf Augenhöhe für uns da. Grün sei die Farbe der Hoffnung, und grün seien das dreiblättrige Kleeblatt und die Felder um den Rabenhof, so der Priester: „Wer aus der Hoffnung lebt, erweitert seinen Horizont.“ In diesem Zusammenhang lobte er die Gemeinschaft und die Mitmenschlichkeit auf dem Rabenhof: „Man wird willkommen geheißen.“ Das Kreuz sei das Geschenk der Einrichtung für Eggenrot.
„Eggenrot ist bekannt dafür, dass es über die Grenzen geht“, sagte der Geistliche zu Beginn des Gottesdienstes mit Blick auf das Festwochenende anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Männergesangvereins Eggenrot und sprach dem MGV ein „Riesenkompliment“ aus. „Dieses Fest war einfach genial“, sagte er unter Beifall. Der Gottesdienst am Johannisfeuer hinter der Kirche wurde von den „Patriziusmusikern“ Claudia Knecht, Patrick Kuhn (beide Gitarre), Sophia Schenk und Ramona Mayer (beide Flöte) musikalisch gestaltet. Der Förder- und Betreuungsbereich des Rabenhofs hatte unter Leitung von Claudia Knecht zur Veranstaltung Kleeblätter gebacken.

Glauben aus verschiedenen Blickwinkeln: Ausblick, Weitblick, Rückblick

Bei der diesjährigen Fronleichnamsprozession in Eggenrot wurde der Glaube aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Der Ausblick auf die prächtig geschmückten Altäre entlang der Prozessionsroute zeigte die tiefe Verbundenheit der Gemeinde mit ihrem Glauben. Die Gläubigen bewiesen ihren Weitblick, indem sie sich trotz der unsicheren Wetterprognose an diesem Tag in großer Zahl versammelten, um gemeinsam ihren Glauben zu zelebrieren. Und beim Rückblick auf die ruhigen und feierlichen Momente während der Prozession wurde deutlich, wie tief die Tradition in Eggenrot verwurzelt ist und wie wichtig sie für die Gemeinschaft ist.

Viele Gläubige haben an der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Eggenroter Straßen teilgenommen und die wunderschön gestalteten Altäre bewundert. Jeder der vier Altäre hatte ein eigenes Motto und wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Der erste Altar zeigte ein Schiff mit dem Spruch "Ich bin bei Euch", was die Nähe Gottes in schweren Zeiten symbolisierte. Ein toller Ausdruck der Vielfalt und Individualität des Glaubens zeigte der zweite Altar mit seinem gestalteten „Fenster zum Himmel“. Die Dankbarkeit für die Gaben Gottes drückte der dritte Altar mit dem Motto "Alle Deine Gaben" aus. Der vierte Altar vor der Kirche stand unter dem Motto "Mit Gott unterwegs" und lud die Gläubigen dazu ein, ihren Weg gemeinsam mit Gott zu gehen.

Auf dem Weg zu den einzelnen Altären begleitete der Musikverein Schrezheim mit festlichen Klängen die Gläubigen und Regina Mayer stimmte die Lieder für alle Prozessionsteilnehmer an. An den Altären wurden die Besucher von abwechselnden musikalischen Darbietungen einer Musikgruppe und des Kirchenchors St. Patrizius empfangen. Die harmonische Zusammenarbeit der verschiedenen musikalischen Gruppen während der Fronleichnamsprozession schuf eine feierliche Atmosphäre, die die Bedeutung des Fronleichnamsfestes betonte. Zusätzlich zum Segen an den Altären wurden Salutschüsse von den Böllerkameraden Schrezheim abgefeuert, die das festliche Ambiente weiter verstärkten.

Ein herzlicher Dank gilt Pfarrer Merkelbach dafür, dass er durch seine Predigt die Bedeutung des Fronleichnamsfestes wieder lebendig werden ließ und daran erinnerte, warum wir dieses Fest feiern. Seine liturgische Gestaltung an den vier Altären trug maßgeblich dazu bei, dass die Prozession zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Beim anschließenden Gemeindefest genossen viele Besucher das leckere Essen und ließen mit Kaffee und Kuchen den Tag im schönen Patriziusgarten ausklingen. Ein dickes Dankeschön geht an Petrus, der – entgegen der Wetterprognose – den Fronleichnamstag mit Sonnenschein verwöhnte und diesen Tag damit einfach perfekt machte.

Schritt für Schritt mit Jesus - Festliche Erstkommunion in der Kirchengemeinde St. Patrizius Eggenrot

Am vergangenen Sonntag durften vier Kinder aus der Kirchengemeinde St. Patrizius in Eggenrot zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Unter dem Motto "Du gehst mit!" versammelten sich Freunde und Familie und feierten mit Pfarrer Sven van Meegen und Pfarrvikar Benny Naveen in der Kirche St. Patrizius gemeinsam mit den Erstkommunionkindern diesen bedeutungsvollen Moment.

In der festlich geschmückten Kirche erinnerte Pfarrer van Meegen in seiner Predigt die Kinder daran, dass Jesus sie auf all ihren Wegen begleitet. Jeder der Erstkommunionkinder hat einen einzigartigen Weg vor sich, aber alle haben den gleichen Begleiter – Jesus. Was auch im Leben kommen mag, Jesus wird ihre Schritte lenken.

Als die Erstkommunionkinder zum ersten Mal den Leib Christi empfingen, leuchteten ihre Augen. Es war ein Moment der Gemeinschaft und des tiefen Glaubens. Abwechslungsreich und sorgfältig bereitete Gemeindereferentin Martina Schaupp die Erstkommunionkinder auf ihren Festtag vor. So konnten die Kinder das Sakrament der Kommunion mit Freude und Dankbarkeit empfangen.

Die feierliche Atmosphäre in diesem Festgottesdienst wurde durch die beeindruckende musikalische Begleitung von Christine Kutter an der Orgel verstärkt. Mit dem Schlusslied „Großer Gott“ endete dieser feierliche Gottesdienst geprägt von Glauben und Verbundenheit.

Die Erstkommunionkinder werden diesen besonderen Tag sicherlich lange in Erinnerung behalten und gestärkt auf ihrem Weg durchs Leben gehen, immer im Bewusstsein, dass Jesus sie auf allen Wegen begleitet.

Fastensuppenaktion für Eggenroter Missionsprojekt

„Brich mit dem Hungrigen ein Brot“ – Fastensuppenaktion erzielt 600 Euro für Eggenroter Missionsprojekt 

„Brich mit dem Hungrigen ein Brot“ – unter diesem Motto stand der Gottesdienst, den die Eggenroter Jugend am 3. Fastensonntag gestaltet hat. Mit viel Engagement haben die Jugendlichen und die Musikgruppe gemeinsam mit Vikar Körmöczy die Messe gestaltet und die Botschaft von Solidarität und Nächstenliebe eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht.

Nach dem Gottesdienst wurden die Gläubigen von der Jugend zum Fastensuppenessen in das Eggenroter Dorfhaus eingeladen. Vor dem gemeinsamen Essen hat Vikar Körmöczy die Charakteristik der Eucharistie mit den Begriffen: Communio (Gemeinschaft) – Mysterium (Sakrament) – Coena (Brotbrechung) und Eucharistia (Danksagung) sehr anschaulich erläutert. Das symbolische Teilen des Brotes in der Eucharistie bedeutet auch im Alltag für diejenigen da zu sein, die Hilfe brauchen.

Das Fastensuppenessen hat das gemeinsame Brotteilen erfahrbar gemacht. Denn durch die Getränkespenden des Männergesangvereins Eggenrot, die Flädesspenden und die Geldspenden der Besucherinnen und Besucher konnte für das Eggenroter Missionsprojekt Huánuco ein Erlös in Höhe von 600 Euro gesammelt werden.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, an alle Helferinnen und Helfer und an die Eggenroter Jugend, die diese Fastensuppenaktion unterstützt haben.

Eggenroter Adventsweg fand guten Zuspruch

Der Frauentreff Eggenrot hat dieses Jahr wieder zum „Lebendigen Eggenroter Adventsweg“ eingeladen. Organisatorin Petra Mayer hat die Texte selber entworfen und auch die Regie geführt. Sie hat alltägliche Geschichten von Menschen, die zum Nachdenken und reflektieren anregen, szenisch in der immer vollbesetzten Kirche St. Patrizius dargestellt. Musikalisch wurde der Adventsweg jeweils von Celine Merz und Verena Wagner mit der Gitarre begleitet. Mit adventlichen und weihnachtlichen Weisen stimmte die Eggenroter Dorfmusik unter der Leitung von Eugen May vor der Kirche die Besucher auf den Adventsweg ein. In der St. Patriziuskirche konnte man sich an diesen Abenden in der hektischen Adventszeit einfach mal eine Auszeit nehmen und sich vom Augenblick berühren lassen. Neben den Mitgliedern des Frauentreffs spielten auch Jugendliche und Kinder der Eggenroter Jugendgruppen mit. Nach dem besinnlichen Teil lud der Frauentreff zu Glühwein, Punsch, Schmalzbrot, Früchtebrot und Lebkuchen zu einem gemütlichen Beisammensein im Freien und in den Gemeinderaum ein.

Die Spenden und der Erlös der Bewirtung wurden zu je 1000,- € dem Missionsprojekt „Huanuco, Peru“ der Kirchengemeinde Eggenrot sowie dem Freundes- und Förderkreis Pro Espiritu Santo e.V. für die Projekte von Pater Schmidpeter in Peru zur Verfügung gestellt.

Sternsingeraktion 2024

In Eggenrot fand am 06.01.2024 die feierliche Sternsinger-Aussendung statt, begleitet von der eindringlichen Botschaft: "Wir müssen etwas ändern - ein anderer tut es nicht. Wollt ihr die Welt mit uns verändern". Eine eindeutige Aufforderung "So leben, dass andere überleben" prägte den Gottesdienst. Die Überzeugung, dass Veränderung von innen heraus geschieht, wurde in den Herzen der Besucher verankert. Die Sternsinger, in ihren farbenfrohen Gewändern, bringen nicht nur den Segen zu den Familien, sondern auch die Zuversicht, dass Gott auf unserer Seite steht - als stärkende positive Kraft - die Entwicklungen im Kleinen beginnen lassen. Die Sternsinger kommen nicht nur um eine Spende zu erbitten, sie bringen im Gegenzug den Segen einer kraftvollen Unterstützung für jedes Haus, für jede Familie mit, um sich gemeinsam für das einzusetzen, was im Innersten für uns alle wichtig ist. Wenn wir im Kleinen die Welt zum Positiven verändern, steht ein Stern über uns.

Seniorenausflug

Mit einem vollbesetzten Bus starteten wir am 13. September am Eggenroter Dorfhaus zu unserem traditionellen Halbtagesausflug nach Würzburg am Main. Nach einer Kaffeepause im Biergarten neben der Würzburger Residenz schauten wir uns mit dem „Bähnle“ die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Weil der geplante Abstecher auf die Marienburg wegen Renovierungsarbeiten nicht möglich war, verweilten wir im wunderschönen angrenzenden Hofgarten der Würzburger Residenz. Ein köstliches Abendessen in einem Lokal in Schnelldorf-Oberampfrach rundete den schönen Ausflug ab.  

Wegkreuzweihe zum 100-jährigen Bestehen im idyllischen Hinterlengenberg

„Wir segnen heut voll Freude in Hinterlengenberg, das Wegkreuz hier am Wege, es ist ein schönes Werk“. Diesen von Pfarrer van Meegen gedichtete Vers, sangen viele Besucher bei der Wegkreuzweihe am vorletzten Samstag im September im idyllischen Hinterlengenberg. Verbunden mit einer feierlichen Andacht weihte Pfarrer Sven van Meegen gemeinsam mit Vikar Lajos Körmöczy das Wegkreuz der Familie Bolsinger.

Das Wegkreuz ist ein Glaubenszeichen und ein Symbol der Hoffnung und lädt alle Vorbeigehenden zum Gebet und zur Besinnung ein. Da jeder von uns sein Kreuz zu tragen hat, verdeutlichte Pfarrer van Meegen hoffnungsvoll, das Kreuz als Symbol der Hoffnung zu betrachten, um unsere Hindernisse auf unserem Lebensweg zu überwinden.

So hat das Ehepaar Johann und Josefine Bolsinger vor 100 Jahren aus Dankbarkeit, dass ihre Tiere von Tierseuchen und Tierkrankheiten vorschont blieben, dieses Wegkreuz aufstellen lassen. In den letzten Monaten hat Familie Bolsinger das Kreuz restaurieren lassen und mit viel Liebe zum Detail um das Feldkreuz ein farbenfrohes Blumenbeet gestaltet. Die nebenstehende Ruhebank, finanziert vom Ortschaftsbudget Schrezheim, wurde stimmig integriert und damit hat Familie Bolsinger zweifelsfrei ein „schönes Werk“ geschaffen.

Mittlerweile nutzen viele Wanderer und Radfahrer zum Verweilen diesen malerischen Platz in Hinterlengenberg. Und damit die Besucher der Wegkreuzweihe nach der Segnung noch ein paar Stunden in Hinterlengenberg verweilten, hat Familie Bolsinger alle zu einer Hocketse auf dem Gelände des Reiterhofs der Familie Königer eingeladen.

Die Kirchengemeinde Sankt Patrizius lebt vom Ehrenamt

Die gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Sonja Fuchs, dankt bei der Versammlung im Dorfhaus Eggenrot

Ehrenamtliches Engagement ist in der Kirchengemeinde Sankt Patrizius Eggenrot großgeschrieben, da heißt es zu danken. So stand bereits der von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) mitgestaltete Erntedankgottesdienst am Sonntag in der Patriziuskirche unter dem Motto „Danke sagen“. Bei der anschließenden Gemeindeversammlung im Dorfhaus konnte die gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Sonja Fuchs, verschiedene Gemeindemitglieder für ihre Aktivitäten ehren, neue Ehrenamtliche begrüßen und danke sagen.

Ein prächtiger Erntedankaltar zierte die Kirche. „Wer danke sagt, wertschätzt den anderen Menschen“, sagte Pfarrer Sven van Meegen im Gottesdienst. Die Predigt hielt der Priester zusammen mit Jule Stegmaier von der KjG. Vom Wort „danke“ ausgehend, interpretierten sie das D als Danke, das A als All, das N als Nähe, das K als Kinder und das E als Erde. „Nähe braucht jeder Mensch“, betonte der Pfarrer und regte an, zu seinen Mitmenschen öfter „Schön, dass du da bist“ zu sagen, denn: „Das geht runter wie Öl.“ 

Im Rückblick freute sich Sonja Fuchs über eine aktive Kirchengemeinde. Fotos von Hedwig Oesterle und Werner Riek zeigten die Höhepunkte, angefangen von der Gemeindewallfahrt zum Grab des seligen Pater Philipp Jeningen über den Open-Air-Gottesdienst auf dem Friedhof an Allerheiligen und das Doppeljubiläum „125 Jahre Kirchenchor und Kirche Sankt Patrizius“ bis hin zu Adventsbasar, Sternsinger-Aussendung, Fastensuppe,  Patrozinium, Kreuzwegandacht des Frauentreffs, Ostermesse, Erstkommunion und Firmung. Erwähnt wurden Familiengottesdienste, Bittgänge nach Hohenberg und Altmannsrot, der Gottesdienst an Himmelfahrt am Kreuz der Heimat, Fronleichnamsprozession, Gemeindefest und Johannisfeuer, die Aufnahme der neuen Ministranten sowie die Einweihung der Marienstatue an Mariä Himmelfahrt auf dem Marienplatz und die Feier „100 Jahre Feldkreuz in Hinterlengenberg“ am 23. September. Die Betreuung des Missionsprojekts Huanuco (Peru) hat Christoph Mayer von Anton Rathgeb übernommen.

Als neuer Vikar stellte sich der in Subotica in Serbien geborene, 31-jährige Ungar Lajos Körmöczy vor, der am 8. Juli in Rottenburg am Neckar zum Priester geweiht wurde. Markus Lingel, Vorsitzender des Bauausschusses, berichtete über die Veränderungen auf dem Friedhof. So wurde ein neues Urnenfeld mit 24 Grabstellen angelegt, die alte Hecke entfernt, eine neue Hecke mit 240 Eiben gepflanzt und ein Gerätehaus aufgebaut. „Der Buchsbaumzünsler wird allmählich zur Raupe Nimmersatt“, klagte Lingel. Seit vielen Jahren war Thomas Weber mit seinem Team vom Rabenhof für den Grabaushub und die Beerdigungen zuständig, der Vertrag mit der Habila wurde aufgelöst. Die Bestattungen werden jetzt von den Mitarbeitern des Friedhofs Sankt Wolfgang unter Martin Aurnhammer betreut. Auf dem Eggenroter Friedhof seien auch Rasengräber möglich, so Lingel. „Die Arbeit geht nicht aus“, berichtete er über kaputte Kirchenfenster, Arbeiten am Pfarrhaus und zwei fehlende Kirchenglocken: „Die Glocken drei und vier tun nicht.“

Fuchs begrüßte Angelika Mai als Lektorin. Das Familiengottesdienstteam besteht aus Simone Vogel, Dunja Frei, Birgit Schäfer und Patrick Kuhn. Fuchs dankte Antonie Lingel für 20 Jahre Arbeit im Kinderkirchenteam. Für sie rückt Conny Wiedenhöfer nach, die mit Sabine Schenk die Kinderkirche leitet. Gedankt wurde Ida und Manfred Dreher für 46 Jahre Gestaltung Altar und Blumenteppich an Fronleichnam. Das neue Blumenteppichteam besteht aus Dunja Frei, Andrea Schmid, Elke Voss, Conny Wiedenhöfer, Tatjana Waldmann, Jasmin Vogel, Daniela Salat, Patrick Kuhn, Hariolf Wiedenhöfer, Benjamin Salat und Thomas Waldmann. Bärbel Brenner, Klara Mack und Elfriede Rathgeb wurden für 32-jährige Tätigkeit im Kontaktkreis geehrt. Der Besuchsdienst wurde 1991 gegründet, neu ins Team kamen Ulrike Riek und Martina Allgaier. Fuchs dankte den „Blech Egg“ für die Gestaltung von Gottesdiensten. Van Meegen warb um einen Kirchenpfleger. Josef Rathgeb gibt das Amt ab, bleibt aber Mesner. Die Gemeindewallfahrt geht am 25. Oktober nach Wasseralfingen.