Aktuelles und Aktionen
Neue Bankverbindung Missionsprojekt
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unseres Missionsprojekts, liebe Gemeindemitglieder,
aufgrund struktureller Veränderungen und aus Effizienzgründen werden die Finanzen unseres Missionsprojekts zukünftig gemeinsam mit denen der Kirchengemeinde St. Patrizius verwaltet. Infolge dessen wird das bisherige Missionskonto auf das Konto der Kirchengemeinde Eggenrot überführt. Gleichwohl werden die Spenden für die Unterstützung unseres Projekts in Peru separat behandelt, so dass wie bisher auch jeder gespendete Euro dem guten Zweck zugeführt wird. Wichtig ist daher, dass bei Spenden via Überweisung im Verwendungszweck „Missionsprojekt Huanuco“ angegeben wird. Das bisherige Konto wird zum 22. Dezember aufgelöst und das Guthaben entsprechend übertragen.
Bitte nutzen Sie daher gerne ab sofort die neue Bankverbindung:
Kath. Kirchengemeinde Eggenrot
IBAN: DE98 6145 0050 0110 6126 56
BIC: OASPDE6AXXX
Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ für Ihre Gabe.
Christoph Kilian Mayer Ansprechpartner für das Missionsprojekt.
1.278 € für das Missionsprojekt Huanuco
Beim diesjährigen Adventsbasar der Kirchengemeinde St. Patrizius Eggenrot konnte wieder ein beeindruckendes Ergebnis für den guten Zweck erzielt werden: Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Dorf summierte sich der Erlös auf 1.059 €. Darüber hinaus kamen zusätzlich 218 € durch Spenden für Punsch und Gebäck der KjG Eggenrot zusammen. „Mit diesem stolzen Betrag können wir die Bildungsarbeit unseres Projektes in Peru weiter stärken“, freut sich Christoph Kilian Mayer als Ansprechpartner für das Missionsprojekt und dankte den Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement.
Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Eggenrot: Mahnung für Frieden und Menschlichkeit
Am Volkstrauertag versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Eggenrot und der Umgebung am Denkmal auf dem örtlichen Friedhof, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Die würdige Zeremonie wurde von einer Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr begleitet, die im Rahmen der Veranstaltung einen Kranz am Ehrenmal niederlegte.
Musikalisch erhielt die Feier besondere Tiefe durch den Männergesangsverein unter der Leitung von Markus Kuhn sowie dem Musikverein Rindelbach. Ihre Beiträge verliehen der Gedenkstunde eine emotionale und besinnliche Atmosphäre, die viele Anwesende sichtlich bewegte.
Gemeindereferentin Martina Schaupp und Ortsvorsteherin Sonja Fuchs gestalteten den offiziellen Teil der Veranstaltung und setzten eindrucksvolle Akzente des Erinnerns und Mahnens. In ihrer Ansprache erinnerte Fuchs an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, der Familien auseinandergerissen, Träume zerstört und Millionen Menschen (auch aus Eggenrot) das Leben gekostet hat.
Gleichzeitig zog sie eine deutliche Linie zur Gegenwart: „Der Umgangston wird härter. Das Miteinander kälter. Hass, Ausgrenzung, Antisemitismus, Radikalisierung – das sind keine Nachrichten aus der Vergangenheit. Sie begegnen uns heute – hier – mitten in unserer Gesellschaft.“
Erinnern bedeute Verantwortung für die Zukunft, betonte sie: „Nie wieder.“ Daraus erwachse ein klarer Auftrag für jeden Einzelnen:
- Hinschauen statt wegsehen,
- Zuhören statt überhören,
- Brücken bauen statt Gräben vertiefen,
- den Frieden täglich spürbar machen,
- Toleranz zeigen und fair im Umgang miteinander sein.
Fuchs erinnerte daran, dass Frieden nicht nur ein politisches oder globales Anliegen sei, sondern im Alltag beginne: “Wir können etwas dagegen tun. In den Häusern, in der Gemeinschaft – und im eigenen Herzen. „Und manchmal beginnt er tatsächlich mit etwas so Einfachem wie einem Lächeln“, schloss sie.
Mit stiller Dankbarkeit und nachdenklicher Stimmung endete die Gedenkfeier – ein eindringlicher Appell, die Werte des friedlichen Zusammenlebens zu bewahren und weiterzutragen.
Vorstellung der Kommunionkinder in St. Patrizius, Eggenrot
Ein Wortgottesdienst im Zeichen der Freundschaft – untereinander und mit Gott
Eggenrot – Am vergangenen Sonntag feierte die Kirchengemeinde St. Patrizius einen besonderen Moment im Kirchenjahr: die feierliche Vorstellung der Kommunionkinder, die 2026 ihre Erste Heilige Kommunion empfangen werden. Unter der Leitung von Gemeindereferentin Martina Schaupp versammelte sich die Gemeinde zu einem würdevollen Wortgottesdienst, der nicht nur die Kinder in den Mittelpunkt stellte, sondern auch ein Thema, das weit über den Tag hinaus Bedeutung trägt: die Freundschaft.
In diesem Jahr werden zur Erstkommunion geführt:
Ben Babylon, Moritz Dahner, Willi Luis Mai, Paola Mazur, Greta Schäfer und Emma Gorgievski.
Mit sichtbarer Freude und gespannter Erwartung traten sie vor die Gemeinde – ein Moment, der sowohl die Familien als auch die ganze Kirchengemeinschaft berührte.
Musikalisch getragen wurde der Gottesdienst vom Männergesangverein Eggenrot unter der Leitung von Markus Kuhn, der den feierlichen Rahmen mit warmen Chorklängen füllte und so zur besonderen Atmosphäre beitrug.
Im Mittelpunkt stand das Leitwort aus dem Buch Jesus Sirach:
„Ein treuer Freund ist ein starker Schutz, wer ihn findet, hat einen Schatz gefunden.
Für einen treuen Freund gibt es keinen Gegenwert, seine Kostbarkeit lässt sich nicht aufwiegen.
Ein treuer Freund ist eine Arznei des Lebens, und es werden ihn finden, die den Herrn fürchten.“
Diese alten Worte, von zeitloser Weisheit getragen, wurden für die jungen Kommunionkinder zu einem wegweisenden Impuls. Gemeindereferentin Schaupp erinnerte daran, wie wichtig Freundschaft für jeden Menschen ist – besonders für Kinder, die auf dem Weg des Glaubens wachsen. Gleichzeitig, so betonte sie, könne auch die Freundschaft zu Jesus und zu Gott zu einer tragenden Kraft werden: „Wer sich auf diese Beziehung einlässt, findet einen Halt, der tiefer geht als vieles, was uns im Alltag begegnet.“
Die Gemeinde durfte miterleben, wie der Gedanke der Freundschaft nicht nur zwischen den Kindern wächst, sondern auch als geistliche Erfahrung Gestalt annimmt. Die Vorbereitung auf die Erste Heilige Kommunion wird die Kinder in den kommenden Monaten begleiten – mit gemeinsamen Treffen, Momenten des Lernens und des Staunens sowie dem behutsamen Hineinwachsen in die Gemeinschaft der Kirche.
Der Vorstellungsgottesdienst in St. Patrizius ließ bereits erahnen: Diese Kinder gehen ihren Weg nicht allein. Sie sind eingebettet in Familie, Gemeinschaft, Kirchengemeinde – und die Einladung zu einer Freundschaft, die trägt und heilt. So wurde der Sonntag in Eggenrot zu einem stillen, aber eindrucksvollen Zeichen lebendigen Glaubens.
Allerheiligen mit Gräberbesuch
Gemeindewallfahrt nach Josefstal
Gemeindeversammlung und Erntedankfest 2025
Neue Minis in Eggenrot
„Schöpfung bewahren – gemeinsam Verantwortung tragen“ lautete das Motto eines besonderen Gottesdienstes.
Kürzlich feierten zahlreiche Gläubige in der St. Patrizius Kirche in Eggenrot einen besonderen Familiengottesdienst, der von Pfarrer Sven van Meegen geleitet und vom Familiengottesdienst-Team, unter der Leitung von Dunja Alexandra Frei, erstellt wurde. Zunächst wurden die neuen Ministranten, Jonas und Lukas Beck, Niklas Jäger und Nele Wiedenhöfer in der Kirchengemeinde von den Oberminis in die Ministrantengruppe aufgenommen.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes stand die Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens und die Verantwortung jedes Einzelnen für die Schöpfung. „Die Welt ist nicht einfach da – sie ist Gottes Gabe an uns. Unser Leben ist ein Geschenk. Lebenszeit und Lebensraum sind uns eröffnet. Niemand kann sich das Leben selbst geben, keinen einzigen Moment, keinen Atemzug“. Es soll uns bewusst machen, dass viele Menschen die Folgen ihres Handelns nicht bedenken, sondern kurzfristig und eigennützig leben, so Pfarrer van Meegen.
Besonders eindrucksvoll war eine szenische Lesung, die die Ministranten in verteilten Rollen vortrugen. In einer Kurzgeschichte erhielten vier Geschwister jeweils ein kleines Bäumchen zur Aufzucht. Doch während ein Kind kein Interesse zeigte und ein anderes aus Angst, Fehler zu machen, zögerte, gab ein drittes die Hoffnung auf, weil die Pflege zu lange dauern würde. Nur ein Geschwisterkind nahm die Herausforderung freudig an und erkannte die Verbindung zwischen dem heranwachsenden Baum und dem eigenen Leben: Beide sind auf Hilfe, Zuwendung und Liebe angewiesen. So wurde deutlich, dass die Pflege des Baumes nicht Last, sondern Ausdruck von Dankbarkeit und Weitergabe von Fürsorge ist.
Die Botschaft des Gottesdienstes war klar: Wer Bäume pflanzt, wohl wissend, dass er selbst nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat begonnen, den Sinn des Lebens zu verstehen. In einer Zeit, in der kurzfristiges Denken und Eigennutz oft überwiegen, zeigte die Feier eine hoffnungsvolle und tiefsinnige Perspektive auf.
Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet von: Ulrich Brauche, Gitarre; Laura Beck, Gesang; Thomas Banthin, Cajon; Lennart Frei, Keyboard; Axel Frei, Bass. Die Musiker trugen so zu einer feierlichen und zugleich bewegenden Atmosphäre bei.
Im Anschluss an die Feier verlagerte sich die Gemeinschaft nach draußen in den Patriziusgarten zum Mini-Fest. Dort wurden Speisen und Getränken gereicht und langjährige Ministranten erfuhren Dank und Anerkennung.
Glaubensfest wird Gemeindefest – Fronleichnam in Eggenrot
Eggenrot – Das diesjährige Fronleichnamsfest in Eggenrot war weit mehr als ein kirchlicher Feiertag: Es wurde zu einem beeindruckenden Glaubens- und Gemeindefest, das die enge Verbindung von gelebtem Glauben, Gemeinschaft und Tradition in den Mittelpunkt stellte.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer festlichen Eucharistie in der St.-Patrizius-Kirche, zelebriert von Pater Naveen Benny CMI und Vikar Lajos Körmöczy. Unterstützt vom Kirchenchor (Leitung Ulrike Rebele) und Christine Kutter an der Orgel.
Auch die Erstkommunionkinder trugen ihren Teil zum Gelingen bei.
Im Anschluss zog die Gemeinde in der traditionellen Fronleichnamsprozession mit der Monstranz durch die Straßen Eggenrots.
Ziel waren vier kunstvoll geschmückte Altäre, die entlang der Prozessionsstrecke errichtet worden waren.
Der feierliche Zug wurde vom Musikverein Schrezheim angeführt, gefolgt von Kreuz- und Fahnenträgern, der Fahnenabordnung des Männergesangvereins, Blumenstreukindern mit ihren Eltern sowie den diesjährigen Erstkommunionkindern. Unter der musikalischen Leitung von Regina Mayer wurden die Stationen musikalisch gestaltet.
Viele Gläubige reihten sich in die Prozession ein – verbunden im gemeinsamen Glauben, aber auch mit individuellen, persönlichen Glaubenswegen im Herzen.
Auch die Böllerkameradschaft Schrezheim begleitete den Zug laustark.
Besonders eindrucksvoll waren die vier Altäre, die mit viel Kreativität und Liebe zum Detail vom Frauentreff Eggenrot, der KJG, der Familie Köder sowie dem Familiengottesdienst-Team gestaltet worden waren.
Symbolträchtige Elemente und kunstvolle Arrangements machten sie zu bedeutungsvollen Stationen des Innehaltens und der Andacht.
Im Anschluss an die Prozession lud der Kirchengemeinderat alle Teilnehmenden in den Patriziusgarten der Eggenroter Kirche zum gemeinsamen Feiern ein. Bei strahlendem Wetter, musikalisch umrahmt vom Musikverein Schrezheim, wurde die kirchliche Feier zu einem lebendigen Dorffest. Zahlreiche Gemeindemitglieder trugen durch ihre Mithilfe in der Organisation, Bewirtung – vom Ausschank über das Mittagessen bis hin zu Kaffee und Kuchen - und dem Auf- und Abbau zum guten Gelingen bei. Dieses Engagement zeigte eindrucksvoll, wie durch gemeinschaftlichen Einsatz Traditionen nicht nur bewahrt, sondern mit neuem Leben gefüllt werden.
Das Fest war hervorragend besucht und bot viele Gelegenheiten für Begegnung, Austausch und gemeinsames Feiern – ganz im Sinne eines lebendigen Miteinanders.
So wurde einmal mehr deutlich: In Eggenrot wird der Glaube nicht nur gefeiert – er wird Tag für Tag gelebt. Und genau das macht ein echtes Gemeindeleben und Gemeindefest aus.
Kirchenmusik am Patrozinium
Zum diesjährigen Kirchenpatrozinium in Eggenrot schickte der heilige St. Patrick einen Schmetterling als Beobachter, der munter herumflatterte und das Szenario bestens beobachtete, um seine Eindrücke weiterzugeben. Es erklingt die im Jahre 1790 von Johann Melchior Dreyer komponierte „Messe Nr. IV in F-Dur“ op II. Unter der Leitung von Christine Mairle-Zirbs musizieren der Chor und Solisten der Kirchengemeinde St. Patrizius, sowie Freunde, Lehrer und Schüler der Städtischen Musikschule „Johann-Melchior-Dreyer“. An der Orgel spielt Christine Kutter.
Pfarrer van Meegens Predigt begann mit der These: Wahrscheinlich gibt es keinen Gott - also genießen Sie das Leben.“ Was wohl heißen soll: kein Gott - kein Stress mehr. Aber wieso? Sind Atheisten die glücklicheren Menschen? Aber sobald wir einen Schritt aus unserer Wohlstandswelt hinausgehen, handelt es sich nicht mehr darum, sich das Leben leichtzumachen, sondern das Leben zu bewältigen.
Der Kirchenpatron St. Patrizius hat ein Leitwort: „Wahrheit im Herzen, Kraft im Arm und Erfüllung in der Rede!“
Kraft und Mut und Zuversicht zu sammeln, Trost und Liebe zu erfahren. So bald es in unserem Leben ernst wird, lautet die wahre frohe Botschaft: “Es gibt einen Gott und der ist gnädig, barmherzig, er lässt uns nicht im Stich, weil er uns liebt.“
Die gewählte Kirchengemeinderatsvositzende Sonja Fuchs bedankte sich anschließend bei Pfarrer van Meegen und bei allen Beteiligten der hervorragend vorgetragenen Messe und der Eucharistiefeier zum Patrozinium.
Auch die Vorsitzende des Kirchenchores, Hedwig Österle, bedankte sich rührend bei Elfriede Rathgeb für unglaubliche 75 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor Eggenrot.
Elfriede Rathgeb ermunterte im Gegenzug zur Teilnahme am Chor und unterstrich die sehr glücklichen Tage im Chor.
Anschließend gab es einen Stehempfang im Gemeinderaum.
Familiengottesdienst in St. Patrizius Eggenrot: "Fasten öffnet das Herz"
Eggenrot - Am vergangenen Sonntag versammelten sich zahlreiche Gläubige in der Kirche St. Patrizius in Eggenrot zu einem besonders berührenden Familiengottesdienst unter dem Thema: "Fasten öffnet unser Herz". Die Familiengottesdienstgruppe, bestehend aus Dunja Frei, Birgit Schäfer, Simone Vogel und Patrick Kuhn, hatte den feierlichen Gottesdienst liebevoll vorbereitet und gestaltet.
Pfarrer Dörflinger zelebrierte den Gottesdienst und brachte den Anwesenden nahe, wie das Fasten nicht nur Verzicht bedeutet, sondern auch das Herz öffnen kann. "Fasten kann den Blick schärfen, uns selbst in Relation zu unseren Mitmenschen sehen lassen. Doch lasst dabei nicht den Kopf hängen wie Binse und bettet euch nicht in Sack und Asche. Seht euch selbst, seht die Anderen und seht Gott, der dann vielleicht sogar zu euch spricht," so Pfarrer Dörflinger und die Beteiligten.
Musikalisch wurde der Familiengottesdienst von der HG-Band begleitet, die mit viel Hingabe, musikalischem Können und einigen Bluesrhythmen für eine feierliche und stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Die musikalische Unterstützung trug maßgeblich dazu bei, dass die Botschaft des Gottesdienstes in den Herzen der Besucher nachklang.
Mit viel Engagement und Herzblut haben die Organisatoren einen spirituellen Raum geschaffen, in dem Groß und Klein gleichermaßen angesprochen wurden. So bleibt der Familiengottesdienst als ein wertvoller Moment der Besinnung und Gemeinschaft in Erinnerung.
Fastensuppe ist wie eine kleine Pause für die Seele – einfach aber kraftvoll!
Fastensuppenaktion erzielt 840 Euro für Eggenroter Missionsprojekt.
Die Eggenroter Jugend lud am ersten Fastensonntag nach der festlichen Wort-Gottes-Feier in der St. Patriziuskirche zu einem Fastensuppenessen in das Dorfhaus ein.
Bevor die köstliche Fastensuppe serviert wurde, konnten die Besucherinnen und Besucher einen eindrucksvollen Vortrag von Sven Köder über die letztjährige Miniwallfahrt nach Rom genießen und in die bewegenden Erlebnisse dieser unvergesslichen Reise in die ewige Stadt eintauchen. Mit großem Interesse verfolgten die Besucherinnen und Besucher anschließend die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die KGR-Wahl am 30. März 2025. Es ist großartig, dass sich neun engagierte Personen für diese bedeutende ehrenamtliche Aufgabe zur Verfügung stellen.
Nach dieser informativen Vorstellungsrunde konnten sich alle mit einer leckeren Flädlesuppe stärken, wobei jeder Löffel nicht nur den Gaumen erfreute, sondern gleichzeitig vielen Kindern in Huánuco zugutekommt. Denn der gesamte Erlös fließt in das Missionsprojekt in Huánuco und unterstützt die dortige Hilfe.
Beim Fastensuppenessen wurden durch die Flädlespenden, die Getränkespenden des Männergesangvereins Eggenrot und die großzügigen Geldspenden der Besucherinnen und Besucher insgesamt 840,20 Euro für das Missionsprojekt in Huánuco gesammelt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, an alle Helferinnen und Helfer sowie an die Eggenroter Jugend, die diese Fastensuppenaktion tatkräftig unterstützt haben.
Sternsingeraktion in Eggenrot
Die Sternsingeraktion in Eggenrot und den dazugehörigen Teilorten wurde auch dieses Jahr wieder von der KjG organisiert. Nach dem Gottesdienst von Pfarrer Sven van Meegen wurden die Sternsinger ausgesandt. Unter dem Motto „Segen bringen - Segen sein“ sind 27 Jungen und Mädchen der Kirchengemeinde St. Patrizius Eggenrot drei Tage lang von Haus zu Haus gezogen und verteilten den Segen.
Die Seniorenrunde der Kirchengemeinde St. Patrizius feierte am 1. Dezember 2024 ihr 25-jähriges Bestehen
In den Jahren 1998/1999 fand in der Kirchengemeinde St. Patrizius eine sogenannte „Gemeindeerneuerung“ statt. Dabei wurde festgestellt, dass es zwar viele verschiedene Gruppen in der Gemeinde gibt, jedoch keine Angebote für Senioren. Aus diesem Grund luden der damalige Pfarrer Anton Eßwein und Bernhard Kuhn, 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates, am 11. November 1999 Senioren zu einem ersten Treffen ein, um mögliche Aktivitäten zu besprechen.
An diesem Abend wurde der Name „Seniorenrunde“ festgelegt und der regelmäßige Termin für die Treffen auf jeden ersten Mittwoch im Monat um 13:30 Uhr im Gemeinderaum festgelegt – eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird. So fand das erste Treffen genau vor 25 Jahren, am 1. Dezember 1999 statt. Von Anfang an mit dabei sind Anton Rathgeb und Siegfried Ilg. Ihnen dankte die Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Sonja Fuchs, nach dem Gottesdienst für ihre jahrelange Treue.
Anton Rathgeb hat 204 Treffen organisiert, bevor er die Verantwortung an Bernhard Kuhn und Anton Brenner übergab. Über zwei Jahrzehnte leitete er die Seniorenrunde und nahm an unzähligen Wanderungen teil. Auch Siegfried Ilg wanderte viele Kilometer mit der Seniorenrunde.
Die Aktivitäten der Seniorenrunde sind äußerst vielfältig. Wanderungen, Betriebsbesichtigungen, Vorträge oder Museumsbesuche. Aber auch bei vielen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen rund um unsere Kirche und auf dem Friedhof war die Seniorenrunde beteiligt. Unter anderem hat die Seniorenrunde das erste Urnengräberfeld auf unserem Friedhof errichtet und die neue Wasserstelle angelegt. Ein besonders bedeutendes Projekt war die Erstellung und Finanzierung des Bildstocks, der von Malerpfarrer Sieger Köder gestaltet und am 10. März 2003 von Pfarrer Eßwein eingeweiht wurde. Der Bildstock erinnert an die letzten Kriegstage in Eggenrot und dient zugleich als Mahnmal für den Frieden. Er steht hinter der Feldscheune von Familie Vogel, unterhalb des neuen Baugebiets Traubfeld.
Herzlicher Dank gilt Anton Brenner und Bernhard Kuhn, die den Staffelstab von Anton Rathgeb übernommen haben und bis heute die Seniorenrunde leiten.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Gemeinderaum auf das 25-jährige Jubiläum der Seniorenrunde angestoßen und die Besucher schwelgten noch lange in den Erinnerungen, dank eines sorgfältig angelegten Tagebuchs.
Wie ein Baum oder Ast hat auch unser Leben eine Mitte. Um diese Mitte herum wächst unser Leben.
Unter dem reflektierenden Motto „Lebensweg“ lud das Familiengottesdienstteam am 24. November 2024 zu einem Gottesdienst in die St. Patriziuskirche ein. In Liedern, Gebeten und sehr ansprechenden Texten zum Thema „Lebensweg“ feierten viele Gemeindemitglieder einen interaktiven und bereichernden Familiengottesdienst.
Auf Bildern, die von Frau Schnepf-Stegmaier gemalt wurden, waren Holzscheiben mit unterschiedlicher Anzahl an Lebensringen zu sehen. Diese zeigten, wie das Holz wächst und sich entwickelt – so wie sich auch unser Leben entwickelt. In seiner Predigt ging Pfarrer van Meegen auf die Veränderungen auf unserem Lebensweg ein. Freude und Trauer, Hoffnung und Angst, Erfolg und Misserfolg, Licht und Schatten begleiten uns. Es gibt immer einen Wandel, der manchmal positiv und manchmal herausfordernd ist.
Am Ende des Familiengottesdienstes, der von Sängerin Katharina und von Tobias am Klavier musikalisch begleitet wurde, verabschiedete Sonja Fuchs, die Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates, die Gruppenleiter der KjG Paul Brenner und Elena May. Sie bedankte sich herzlich für ihr wertvolles und ehrenamtliches Engagement.
Jeder Mensch sammelt seine eigenen Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge, die seinen Lebensweg formen. Nichts bleibt, wie es ist – das kann uns manchmal erschrecken. Doch Jesus bleibt immer an unserer Seite und gibt uns den Mut weiterzugehen. Mit dieser ermutigenden Botschaft wurden die Gottesdienstbesucher in den sonnigen Christkönigssonntag entlassen. Bevor es jedoch nach Hause ging, hatten die Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, bei heißem Punsch und köstlichem Adventsgebäck, das von der KjG angeboten wurde, die Impulse des Gottesdienstes in gemeinsamer Runde nachklingen zu lassen.
Sven van Meegen segnet im Patriziusgarten gestiftetes Kreuz
Die Eggenroter freuen sich am Johannisfeuer über das Schmuckstück – der Rabenhof hat das Holzkreuz restauriert.
Ellwangen-Eggenrot (sj) - Glaube, Hoffnung, Liebe, das seien „die drei christlichen Tugenden, die uns tragen“, sagte Stadtpfarrer Sven van Meegen beim Gottesdienst am Dienstagabend am Geburtstagsfest des heiligen Johannes des Täufers im Patriziusgarten hinter der Sankt-Patrizius-Kirche in Eggenrot. Dort weihte der Geistliche ein von Joachim Kiefer, Geschäftsführer der Habila GmbH, der Trägerin des Rabenhofs, gestiftetes altes Holzkreuz ein. Das massive Eichenkreuz war das Grabkreuz der Familie Kiefer auf dem Friedhof in Horb am Neckar und wurde nach Auflösung der Ruhestätte von einem fünfköpfigen Team der Schreinerei des Rabenhofs unter Leitung des Schreiners und Zimmermanns Rudolf Friedinger mit einem Arbeitsaufwand von 180 Stunden restauriert. „Die Ideen und Gedanken von mir sind eingeflossen“, sagte Friedinger.
Die Schreinerei des Rabenhofs hatte bereits Erfahrung mit der Sanierung eines Wegkreuzes im Jahr 2017, weshalb Joachim Kiefer mit seinem Anliegen auch in der Werkstatt nachgefragt hat. „Das Kreuz ist original“, berichtete Rudolf Friedinger. Er laugte das Kreuz ab, in der Schreinerei des Rabenhofs wurden mit viel Kreativität die Dachschalung und die Vertäfelung des Patriziusbildes aus Eiche dazugefügt. Der Korpus hingegen wurde von der Restaurationsmeisterin Regina Hartmann aus Niederstotzingen restauriert.
Stadtpfarrer Sven van Meegen dankte allen an der Restauration Beteiligten und nannte dabei auch Schreinermeister Markus Vogel, Gruppenleiter der Schreinereigruppe, und Thomas Klement, Leiter Berufliche Teilhabe und Qualifizierung und Leiter Soziale Teilhabe und Pflege der Habila GmbH auf dem Rabenhof. Der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Sankt Patrizius Eggenrot mit der gewählten Vorsitzenden Sonja Fuchs an der Spitze hatte im Patriziusgarten den Platz für das Kreuz ausgewählt, der Bauausschuss bereitete den Platz vor und stellte das Kreuz auf einem Sockel auf.
Pfarrer Sven van Meegen freute sich über diesen „Schatz“ im Patriziusgarten. „In dieser Nische hat etwas gefehlt“, sagte er zum Standort, an dem bei Gottesdiensten im Freien der Altar steht. Manche Kirchengemeinde habe kein so schönes Kreuz in ihrer Kirche, fügte er hinzu. Das neue, filigrane und kunstvoll gestaltete Kreuz sei ein Kreuz, das zu Eggenrot, zur Kirchengemeinde und zum heiligen Patrizius passe. Auf dem Kreuz sei das dreiblättrige Kleeblatt, Zeichen des Kirchenpatrons Patrizius, direkt zu seinen Füßen in Form eines Herzens abgebildet. Unten im Fries ist der heilige Patrizius als Bischof und mit Tieren abgebildet. „Patrizius hat so ein großes Herz für die Menschen gehabt“, betonte van Meegen: „Patrizius ist der Herzensmensch.“
„Hier waren Künstler am Werk“, unterstrich van Meegen die Ausführung und sagte: „Für Eggenrot brauchen wir was Besonderes, wo jeder sagt: Wow.“ Es sei ein Kreuz auf Augenhöhe, denn Jesus sei auf Augenhöhe für uns da. Grün sei die Farbe der Hoffnung, und grün seien das dreiblättrige Kleeblatt und die Felder um den Rabenhof, so der Priester: „Wer aus der Hoffnung lebt, erweitert seinen Horizont.“ In diesem Zusammenhang lobte er die Gemeinschaft und die Mitmenschlichkeit auf dem Rabenhof: „Man wird willkommen geheißen.“ Das Kreuz sei das Geschenk der Einrichtung für Eggenrot.
„Eggenrot ist bekannt dafür, dass es über die Grenzen geht“, sagte der Geistliche zu Beginn des Gottesdienstes mit Blick auf das Festwochenende anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Männergesangvereins Eggenrot und sprach dem MGV ein „Riesenkompliment“ aus. „Dieses Fest war einfach genial“, sagte er unter Beifall. Der Gottesdienst am Johannisfeuer hinter der Kirche wurde von den „Patriziusmusikern“ Claudia Knecht, Patrick Kuhn (beide Gitarre), Sophia Schenk und Ramona Mayer (beide Flöte) musikalisch gestaltet. Der Förder- und Betreuungsbereich des Rabenhofs hatte unter Leitung von Claudia Knecht zur Veranstaltung Kleeblätter gebacken.
Wegkreuzweihe zum 100-jährigen Bestehen im idyllischen Hinterlengenberg
„Wir segnen heut voll Freude in Hinterlengenberg, das Wegkreuz hier am Wege, es ist ein schönes Werk“. Diesen von Pfarrer van Meegen gedichtete Vers, sangen viele Besucher bei der Wegkreuzweihe am vorletzten Samstag im September im idyllischen Hinterlengenberg. Verbunden mit einer feierlichen Andacht weihte Pfarrer Sven van Meegen gemeinsam mit Vikar Lajos Körmöczy das Wegkreuz der Familie Bolsinger.
Das Wegkreuz ist ein Glaubenszeichen und ein Symbol der Hoffnung und lädt alle Vorbeigehenden zum Gebet und zur Besinnung ein. Da jeder von uns sein Kreuz zu tragen hat, verdeutlichte Pfarrer van Meegen hoffnungsvoll, das Kreuz als Symbol der Hoffnung zu betrachten, um unsere Hindernisse auf unserem Lebensweg zu überwinden.
So hat das Ehepaar Johann und Josefine Bolsinger vor 100 Jahren aus Dankbarkeit, dass ihre Tiere von Tierseuchen und Tierkrankheiten vorschont blieben, dieses Wegkreuz aufstellen lassen. In den letzten Monaten hat Familie Bolsinger das Kreuz restaurieren lassen und mit viel Liebe zum Detail um das Feldkreuz ein farbenfrohes Blumenbeet gestaltet. Die nebenstehende Ruhebank, finanziert vom Ortschaftsbudget Schrezheim, wurde stimmig integriert und damit hat Familie Bolsinger zweifelsfrei ein „schönes Werk“ geschaffen.
Mittlerweile nutzen viele Wanderer und Radfahrer zum Verweilen diesen malerischen Platz in Hinterlengenberg. Und damit die Besucher der Wegkreuzweihe nach der Segnung noch ein paar Stunden in Hinterlengenberg verweilten, hat Familie Bolsinger alle zu einer Hocketse auf dem Gelände des Reiterhofs der Familie Königer eingeladen.


































